14/10/2004 - Eine Überraschung während der Veranstaltung
Unternehmen nutzen interaktiven Fragebögen, um ihre Seminare zu beleben. Eine solche leistungsfähige "Quiz Show"-Taktik hilft bei der Aufdeckung von "Schwachstellen".
Das Unternehmen organisierte am vergangenen Freitag in la Baule ein Seminar. Die neuen Rekruten von PriceWaterhouseCoopers bekamen eine Art Fernbedienung in die Hand gedrückt, als sie in den Konferenzraum ihres Wochenend-Orientierungsseminares eintraten. Diese interaktive Technologie genannt "PowerVote" (TED-System) wurde entwickelt, um besser die Aufmerksamkeit des Publikums einzufangen, die sonst immer so schnell verflüchtigt. Es ist dieser Aspekt von PowerVote der bereits einen Preis gewonnen hat, nämlich die Zustimmung von Direktoren und Trainern der Kommunikationsnetzen.
Das Konzept ist einfach, die Technologie ausgereift. Keine Fragebögen auf Papier mehr, nur eine Reihe elektronischer Abstimmgeräten, einen Empfänger an einen PC angeschlossen, ein Computer-Programm und einen Beamer werden noch gebraucht.
"Während der Präsentatione stellt der Referent dem Publikum Fragen. Das Publikum gibt dann seine Meinung durch Drücken einer Taste des Abstimmgerätes. Das Ergebniss der Umfrage wird sofort angezeigt", sagt Marc Vaillaud, Associate Director von PowerVote, das Unternehmen, das das System herstellt und vermarkt.
Bruno Lavoisier, Training Manager für Volkswagen Frankreich, erlebt seit zwei Jahren die PowerVote "Quiz Show"-Effekten: "Neben der Fähigkeit, das Lernen der Praktikanten in Echtzeit zu beurteilen, stimuliert das System die Interaktivität des Publikums und verbessert die Qualität der Aufmerksamkeit. Zusätzlich beseitigt die Anonymität Hemmungen."
Aber sind die Antworten immer anonym? "Wenn die Option 'Namen'-Format programmiert ist, kann der Veranstalter genau ermitteln, wer was geantwortet hat", sagt Vaillaud.
Das Tool kann zweifellos ein Detektor von Mitarbeiter-Potentialen sein, aber auch "Schwachstellen" herausarbeiten.